Jupp und Philine zu Besuch beim Flexi-Seminar im Haus am Maiberg

Nach 1,5 Jahren das erste Bildungsseminar in Präsenz – und wir waren live dabei – was eine Ehre!

Die Freiwilligen haben uns auf eine sehr spannende Reise mitgenommen. Sie alle entfliehen während des Seminars für vier Tage dem Alltag, schlafen im Bildungshaus und werden dort komplett mit gutem Essen und Trinken versorgt. Ob man auch genug Schlaf bekommt, liegt allerdings in der eigenen Hand.

Das gesamte Seminar war total abwechslungsreich. Als Einstieg diente ein Kennenlernen, welches die Freiwilligen nach den ganzen Online- Seminaren sehr genossen haben. O-Ton der Freiwilligen: “Endlich mal face to face sehen und reden”. Danach gab es wie immer den Einsatzstellenaustausch. Dieser ist fester Bestandteil eines jeden Seminars und wurde in Form eines Stationen-Laufs „Mein BFD mit allen Sinnen“ durchgeführt. Hier bekamen die Freiwilligen die Chance zu reflektieren und sich auszutauschen was in der Einsatzstelle gut oder nicht so gut läuft und mit wem sie gerne oder weniger gerne zusammenarbeiten. Wir müssen sagen, es war echt interessant zu hören in welchen unterschiedlichen Arbeitsbereichen und Settings die Freiwilligen unterwegs sind.

Und dann ging es um das Thema des Seminars: „Sucht und Abhängigkeit – eine Frage zwischen Selbstbestimmung und staatlichem Schutz“. Bei diesem Thema haben wir und die Freiwilligen so viel Neues gelernt. Zum Beispiel über die deutsche Drogenpolitik. Das hat unsere Erwartungen echt übertroffen. Die Freiwilligen aus dem Ausland konnten unser Wissen über internationale Zusammenhänge sogar mit ganz persönlichen Geschichten erweitern – so einen Einblick bekommt man selten, das war echt besonders!

Aber wir haben ja angekündigt, dass es sehr abwechslungsreich war, richtig? Es wurde nicht nur über das Thema Sucht und Abhängigkeit an sich gesprochen, sondern auch immer der Bezug zu den BFD´lern selbst hergestellt. So haben sie ganz individuell den eigenen Konsum unter die Lupe genommen, ihr Verhalten reflektiert, den Ursprung einer Sucht näher betrachtet und wurden angeregt mal über ihre eigenen Bedürfnisse nachzudenken. Das haben wir auch gleich mal mit ausprobiert und sind auf erstaunliche Ergebnisse gekommen (Handynutzung und so… wir alle kennen das Problem).

Zum Ende haben wir nachgefragt, was sonst noch so im Kopf der Freiwilligen geblieben ist. Neben der schönen Innenstadt von Heppenheim und dem fantastischen Ausblick von der Burg, war vor allem der freie Austausch unter Gleichgesinnten, der nie langweilig wird, weil doch jeder anders ist und das Wahrnehmen neuer Perspektiven für die Freiwilligen bedeutsam. Aber auch der Spaß in den freien Abendstunden: Bei Musik, Tischtennis spielen und viel Lachen haben sich alle sofort wohl gefühlt und neue Freundschaften geknüpft!

Wir sind sehr glücklich dabei gewesen zu sein und freuen uns schon auf das nächste Seminar.

Auf ins nächste Abenteuer!

Euer Jupp und eure Philine

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